In manchen Gebäuden sieht man sie: kleine Metall- oder Kunststoffkästchen an den Wänden. Nach Eingabe eines Codes geben diese Haus- oder Wohnungsschlüssel frei. Vor allem im Pflegebereich oder für Reinigungsdienste stellt dies eine beliebte Zugangsmethode dar. Sicherheitsexperten raten im Umgang mit diesen Schlüsselsafes jedoch zur Vorsicht.

Kontrolle, ob Schlüsselsafe in Versicherung enthalten

Auch bei Wohnungsvermietungen wie AirBnB oder Mietwagenfirmen sind Schlüsseltresore gängige Praxis. Im Vorfeld ist es jedoch ratsam zu klären, ob eine Haushaltsversicherung im Falle eines Einbruchs eine entsprechende Deckung übernimmt. Speziell ältere Haushaltsversicherungen würden hier oftmals keine Deckung übernehmen. „Alle seit 2014 abgeschlossenen Haushaltsversicherungen decken auch den Einbruch über einen Schlüsseltresor. Ältere Verträge können problemlos aktualisiert werden. Bei gewerblichen Versicherungen muss man genau kontrollieren, denn auch bei Autohäusern oder Hausgenossenschaften gibt es solche Schlüsselkästen – hier gibt es Versicherungsbausteine, die eine bestimmte Prämie kosten, aber auch dort gibt es die Möglichkeit diese Schlüsselkästen zu versichern“, sagte Max Holzinger, Leiter der Versicherungstechnik bei der Uniqa Salzburg.

Teurere Modelle seien schwieriger aufzubrechen

Auch bei der Auswahl der Schlüsselsafes ist Vorsicht geboten. Im Fachhandel sind sie bereits ab 30 Euro erhältlich, hochwertigere Modelle hingegen kosten bis zu 130 Euro. Laut Sicherheitsexperten sind teurere Produkte wesentlich stabiler und würden ein gewaltsames Aufbrechen deutlich erschweren.

Quelle: ORF Salzburg